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Ein
Dreigestirn, bestehend aus Heinrich Nelles, Erich Schneider und Hubert
Ulrich lud die Buscher Karnevalsfreunde am 3. April 1971 ins Lokal
Kisters ein. Zweck der Versammlung: Gründung eines Karnevalsvereins. Die
Initiative der Herren zeigte großen Erfolg, und bereits einen Monat
später trafen sich die Buscher zur Gründungsversammlung der Buscher
Jonge.
Zum ersten Präsidenten wurde
Heinz Bauer gewählt, dem später Hans Hermanns, Günther Gemünd, der sogar
Ehrenpräsident wurde. Werner Gabauer, Reiner Voss und Helmut Zantis
folgten. Letzterer ist noch immer Präsident im Amt.
Zügig nahmen die Buscher
Jonge in den siebziger Jahren ihre Arbeit auf. Uniformen wurden
beschafft, die ersten Sitzungen fanden statt, sie gründeten einen
Fanfarenzug und ein Damenkorps unter der Leitung von Hilde Marx und
Tanzgruppen. Die Sessionen wurden von Jahr zu Jahr immer erfolgreicher,
Spitzenkräfte wie Gitte und Erika, Chris Howland und Erik Sylvester
wurden für Auftritte engagiert. Erik Sylvester wurde sogar Ehrenmitglied
der Gesellschaft.
Weniger Glück hatten die
Buscher Jonge anfangs mit ihren Herrensitzungen. Obwohl der Vorstand
sich mit erstklassigen Kräften bemüht hatte, geriet die Sitzung 1976 zum
finanziellen Fiasko. Elferrat und Vorstand mussten in die eigenen
Taschen greifen, um die Kosten zu decken.
Das alles konnte die Buscher
Karnevalisten jedoch auf Dauer nicht entmutigen. Der 1978 gegründete
Senatorenkreis unter der damaligen Leitung von Hans Zander sorgte für
Sponsoren und auch für wachsendes Ansehen in der Stadt Alsdorf. Selbst
als 1992 der gesamte Vorstand von seinen Ämtern zurücktrat, konnten die
Buscher Jonge sich schnell wieder fangen und 1993 ein erfolgreiches 2 x
11 jähriges Jubiläum feiern.
Zwischen 1997 und 1999
wechselte der Vorstand des öfteren seine Besetzungen. Aber dann fand
sich eine Führung, die die Gesellschaft bis zum heutigen Tag erfolgreich
führt.
1999 wurde für einen
aufgefallenen Programmpunkt eine eigene Showtanz-Gruppe, die
„Show-Dancers“, gegründet, die sich aus einigen Mitgliedern und dem
Vorstand bildeten. Schnell war ein Showprogramm auf die Beine gestellt,
das beim Publikum so gut ankam, dass sie auch außerhalb der Session
gebucht wurden. Mittlerweile gehören die „Show-Dancers“ zur festen
Einrichtung einer jeden Galasitzung der Buscher Jonge mit zwei
Showblöcken von jeweils 30 Minuten.
Das konnte man an den 2003
und 2004 stattfindenden Galasitzungen merken, denn diese waren schnell
ausverkauft. Und 2004 feierten die Buscher Jonge ihr 3 x 11 jähriges
Jubiläum und sind weiter auf dem Vormarsch.
Besonders stolz war die
Gesellschaft, dass sie im Jubiläumsjahr 2004-2005 zum ersten Mal ein
Prinzenpaar für die Stadt Alsdorf stellen konnten. Aus ihrem Präsidenten
Helmut Zantis wurde dann Prinz „Helmut II.“ und an seiner Seite wurde
aus seiner Frau „Prinzessin Martha“ (siehe Bild rechts). Prinz Helmut
hatte seinen Beruf (er ist Briefzusteller bei der Post) zum Motto
gemacht: „Hurra, die Post ist da“.
Ein besonderer Stolz für die
Buscher Jonge war auch, dass sie im Folgejahr 2005-2006 ein
erneutes Prinzenpaar stellen konnten. Aus dem Vorsitzenden Willi
Wiedemann wurde dann Prinz „Willi II.“ und an seiner Seite seine Frau
und Trainerin aller Tanzgruppen wurd Prinzessin „Bine“. Sie heisst mit
bürgerlichem Namen Helga Morsch (siehe Bild
links). |